Wechselhaft mit Premiumpanorama
Anfang September im Berner Oberland, oberhalb des Thuner Sees bei Interlaken – so beginnt das Fliegerlager, das allen Sinn für Abenteuer, Gemeinschaft und unvergessliche Landschaftsblicke beinhaltet. Die Tour mit den Wetterprognosen versprach ein Wechselbad der Bedingungen, doch genau das machte den Charme aus.
Teilnehmer, Piloten und Atmosphäre
Insgesamt nahmen 22 Personen teil, darunter 20 Fliegerinnen und Flieger. Mit sieben Erstteilnehmern in Beatenberg war die Gruppe ausgewogen zusammengesetzt. In der Gruppe waren Profis und begeisterte Neueinsteiger, junge und ältere Menschen, die alle das gleiche Ziel hatten: sicher und mit Freude zu fliegen.
Standort und Infrastruktur
Das Selbstversorgerhaus „Schullandheim Amisbühl“ thront auf 1.300 Metern Höhe und ist damit der perfekte Ausgangspunkt für spektakuläre Flüge. Startplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe, während zwei große Landeplätze am Thuner See bzw. in der Stadtmitte zusätzliche Optionen bieten. Die hervorragende Infrastruktur, insbesondere die rege Nutzung der Postbusse, erleichterte die Logistik enorm und ermöglichte reibungslose Ab- und Rücktransporte zu den Landeplätzen. Aus fliegerischer Sicht waren vor allem die Startplätze nahe dem Haus von Vorteil: Sie boten kurze Wege, maximale Freiheit und atemberaubende Ausblicke. Ebenso waren es die zwei großen Landplätze am Thuner See bzw. in der Stadtmitte, die vielfältige Optionen für Landemanöver boten und die Tage somit abwechslungsreich und sicher gestalteten.
Ein Highlight war sicherlich der legendäre Flug von First oberhalb von Grindelwald. Der Startplatz bietet einen Blick auf die beeindruckende Eiger-Nordwand und durfte bei keinem Piloten fehlen. Obwohl die thermischen Bedingungen dort nicht für lange Flüge ausreichten, bleibt der Moment des Starts und des Flugs unvergesslich.
Wechselhaftes Wetter – Flexibilität als Stärke
Das wechselhafte Wetter eröffnete Chancen: Die Piloten und Pilotinnen reagierten kurzfristig, passten sich den Bedingungen an und nutzten spontane Gelegenheiten zum Fliegen. Diese Dynamik machte jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer, bei dem Planung und Improvisation Hand in Hand gingen.
Wenn die Bedingungen für längere Flüge nicht optimal genug waren, wurde die Zeit mit Karten spielen, Philosophieren, Kuchen backen, Stadtbesichtigungen oder einem Besuch im Hallenbad verbracht. Diese Momente der Besinnung, des Austauschs und der gemeinsamen Freude ergänzten die adrenalingetriebenen Flugstunden perfekt und stärkten den Gruppenzusammenhalt.
Sicherheit und Bilanz
Eine der zentralen Botschaften dieses Ausflugs war: Sicherheit geht vor. Die Unfallstatistik war bemerkenswert positiv – es gab weder Verletzte noch Unfälle. Alle Piloten und Teilnehmenden kehrten wohlbehalten in ihren Heimatort zurück.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die dabei waren. Sie alle haben durch Engagement, Unterstützung, Zusammenarbeit und gute Laune zum Gelingen dieser Reise beigetragen. Ohne jeden Einzelnen von Ihnen wäre dieser Ausflug nicht das geworden, was er war: ein Ereignis mit Premiumpanorama, wechselhaften, aber entschlossenen Abenteuern und unvergesslichen Momenten.
Die Planungen für 2026 haben bereits begonnen und werden in Kürze kommuniziert.