Albatros Gleitschirmflieger zu Gast auf dem Segelflugplatz in Zellhausen

Die Hobby-Piloten des Albatros-Gleitsegelclub Aschaffenburg sind in den nächsten beiden Wochen zu Gast auf dem Segelflugplatz des Luftsportvereins Seligenstadt-Zellhausen. Für Sie bedeutet dies im Vergleich zu den üblichen Bedingungen eine wesentlich längere Startstrecke für den Windenschlepp von ca. 1,3 Km. Bei günstigem Wind können bis zum Ausklinken Schlepphöhen von bis zu 500 m über Grund erreicht werden. Damit verlängert sich die Zeit für die Thermiksuche und die Wahrscheinlichkeit eines verlängerten Fluges mit Thermikanschluss steigt erheblich an.

Am letzten Wochenende waren die Wetterbedingungen sehr günstig. Schwacher Wind, gute Thermik und moderate Temperaturen sorgten für einen gelungenen Auftakt des zweiwöchigen Fliegerlagers der Aschaffenburger, die normalerweise auf den Mainwiesen in Aschaffenburg Nilkheim daheim sind. Es konnten Flüge von über 2 Stunden Dauer in Höhen bis zu 1000 m durchgeführt werden. Eine Höhenbeschränkung auf 1000m ergibt sich durch die Luftraumgliederung des nahen Flughafens in Frankfurt. Für die Gleitschirmpiloten bedeutet dies, dass sie sich bereits in deutlich niedrigerer Höhe Gedanken über Abstiegsmanöver machen müssen, um keine Luftraumverletzung zu begehen.

In diesen Tagen wirkt sich aber die Corona Pandemie auch auf die Freizeitaktivitäten der Flieger aus. Der Vorstand des Albatros Gleitsegelclubs hatte bereits im Mai ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, das sicherstellt, dass die Hygiene- und Abstandsregeln auf dem Fluggelände entsprechend eingehalten werden.

Die Albatros-Piloten bedanken sich ganz herzlich bei den Verantwortlichen des Luftsportvereins Seligenstadt-Zellhausen für die Gastfreundschaft und hoffen, dass auch die Segelfliegerkollegen ein schönes und erfolgreiches Fliegerlager verbringen können.