Jahreshauptversammlung 2022 des Albatros Gleitsegelclub Aschaffenburg

Etwa 30 Mitglieder*Innen trafen sich am 24.04.2022 in der Pfaffenmühle in Aschaffenburg zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Begrüßung erfolgte durch den 1. Vorsitzenden, Edgar Kaufhold, mit Vorstellung Agenda, die in diesem Jahr besonders lang war, weil einige Themen Corona bedingt aufgeschoben wurden.

Hinsichtlich der Mitgliederzahlen gab es Positives zu berichten. Während in vielen Vereinen die Mitgliedschaften gekündigt werden, gab es bei den Gleitschirmfliegern einen erfreulichen Zuwachs trotz oder gerade wegen Corona. Der Schleppbetrieb konnte seit 2 Jahren glücklicherweise fast uneingeschränkt durchgeführt werden, so dass sich zahlreiche Gleitschirmflieger dem Verein anschlossen.

Analog der Mitgliederzahlen, konnte auch das finanzielle Ergebnis glänzen, wie es Rainer Steinhauer als Kassenchef in seinem Bericht auswies.  

Hinsichtlich der Neuwahlen gab es keine Überraschungen. Edgar Kaufhold und Heinz Droste führen die Albatrosse auch zukünftig als Vorsitzende. Ebenso bleiben die Finanzen in den bewährten Händen von Rainer Steinhauer. Das Amt des Schriftführers übernimmt für die nächsten Jahre Erik Römhild. Es gab einige Wechsel im Beisitzer Gremium. Wiedergewählt wurden Andreas Hoffmann, Klaus Gehrig und Stefan Englert. Neu hinzugekommen sind Sandra Rus und Uwe Häcker. Eine besondere Ehre wurde dem Gründungsmitglied Roland Völker zu Teil. Als zweites Vereinsmitglied wurde er zum Ehrenbeisitzer gewählt.

Ein ganz besonderes Projekt wurde beim jährlichen Treffen der Mitglieder vorgestellt: Der Verein plant, die erforderliche Dokumentation der durchgeführten Flüge künftig mit Hilfe eines RFID-Chips durchzuführen, das sich am Gurtzeug des Piloten befindet. Durch das von Uwe Häcker entwickelte System können die Aufwände bei Auswertung und Abrechnung erheblich reduziert werden.

Eine kleine Gruppe technisch versierter Gleitschirmflieger beschäftigt sich schon seit langem mit der Nachhaltigkeit des Gleitschirmflugbetriebs. Statt des bisherigen Einsatzes von Verbrenneraggregaten, hat man sich zum Ziel gesetzt, den Schleppbetrieb mittels einer Elektrowinde zu ermöglichen. Die Entwicklung hat ein vielversprechendes Stadium erreicht. Der Windenprototyp muss aber noch einige weitere Stufen und am Ende eine Zulassungsprozedur beim Deutschen Hängegleiter Verband durchlaufen.

Am Ende der Versammlung herrschte Einigkeit darüber, dass gegenwärtig eine gute Harmonie das Vereinsleben bestimmt, die auf jeden Fall erhalten bleiben sollte.