Vereinsprofil

Obwohl sich der Ursprung des Gleitschirmfliegens im Bergland findet, kann unser Sport auch im Flachland betrieben werden. Allerdings benötigt man dann eine Seilwinde, die den Piloten anstelle eines Starthangs zum Abheben bringt. Zusätzlich zur Seilwinde wird ein Windenfahrer, ein Startleiter, ein Gelände, eine Geländezulassung und, und… benötigt. Kurzum: Voraussetzungen, die ein einzelner Pilot nicht mehr erfüllen kann.

Aus diesem Grunde haben sich 1990 im Raum Aschaffenburg elf begeisterte Gleitschirmpiloten zusammengefunden und den Albatros Gleitsegelclub e.V. gegründet. Zu dieser Zeit war der Gleitschirm- und Drachensport besonders in der Region Unterfranken noch recht unbekannt. Die ersten Flüge an der Winde wurden im Januar ’91 am Bischborner Hof im Spessart durchgeführt. Heute vereint der Albatros GleitSegelClub 110 Mitglieder, die im wesentlichen aus dem Großraum Aschaffenburg kommen; ein kleinerer Anteil der Mitglieder wohnt in einem Einzugsgebiet, das gar den Radius von 40km überschreitet.

Vereinsausstattung

Der Albatros Gleitsegelclub besitzt mittlerweile 2 Schleppwinden und eine Menge weiterer technischer Ausrüstung. Außerdem hat der Verein 3 Schleppgelände zugelassen, von denen das Gelände Aschaffenburg-Nilkheim eindeutig das zentralste und bedeutungsvollste ist. Neben dem eigentlichen Flugbetrieb kümmert sich der Verein insbesondere um die Sicherheit seiner Mitglieder. Veranstaltungen zur theoretischen und praktischen Weiterbildung der Gleitschirm-Piloten gehören zum regelmässigen Programm.
Seit dem Sommer 2003 haben zudem 3 Windenfahrer des GSC Albatros die EWF-Zulassung. Diese Neuregelung bezüglich der Einweisungsberechtigten Winden-Fahrer gestattet es, im Rahmen unseres Vereines selbstständig neue Windenfahrer auszubilden, ohne dass ein externer Fluglehrer oder Prüfer benötigt wird.