Zwei spannende Flugwochen in Zellhausen
Das Wetter war anfangs ideal, wurde später gemischt, doch die Zeit wurde auch für die Weiterentwicklung der Elektrowinde genutzt. Am Ende konnten die Piloten noch einmal ausgiebig fliegen, bevor sie mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause reisten – die Vorfreude auf 2026 ist bereits groß!
Vom 12. bis zum 25. Juli 2025 durften die Albatrosse, die begeisterten Gleitschirmflieger, wieder den Flugplatz in Zellhausen nutzen. Während dieser Zeit war der LSV (Luftsportverein) auf Flugwoche unterwegs, sodass die Albatrosse die Gelegenheit hatten, ihre Flüge in einer optimalen Umgebung zu genießen.
Fast wie Urlaub für die Albatrosse
Das Interesse an den Flugwochen in Zellhausen ist stets groß, und das aus gutem Grund: Die Schleppstrecke hier ist länger und breiter als auf der „Heimat-Airbase“ in Nilkheim. Das bedeutet mehr Platz für lange, schöne Flüge. Zudem ist der Auf- und Abbau der Ausrüstung schneller erledigt, da die große Halle vor Ort zur Verfügung steht. Diese Halle bietet nicht nur Platz für das Unterstellen der Winden, sondern dient auch als gemütlicher Treffpunkt am Abend, wo sich die Piloten austauschen und gemeinsam entspannen können.
Der Start in die zwei Wochen war vielversprechend: Das erste Wochenende brachte hervorragende Bedingungen mit viel Thermik und guten Windverhältnissen, sodass die Flieger lange und schöne Flüge genießen konnten. Damit der Flugbetrieb reibungslos läuft, sind viele helfende Hände gefragt – Quad-Fahrer, Windenfahrer, Equipment-Überführer, Aufräumer, Funkverantwortliche und viele mehr tragen zum Gelingen bei.
Im weiteren Verlauf der Flugwochen zeigte sich das Wetter eher gemischt, sodass die Flugausbeute etwas eingeschränkt war. Die Zeit wurde jedoch auch genutzt, um die Elektrowinde weiterzuentwickeln. Nach intensiver Entwicklungsarbeit stehen nun weitere Testflüge an, um die Feinabstimmung zu perfektionieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Wie wichtig die Technik für den Schleppbetrieb ist, zeigte sich am vorletzten Flugtag in Zellhausen. Zunächst brach der Zündungsschlüssel an der Hydraulikwinde ab. Diese konnte damit nicht mehr gestartet werden, sodass der Flugbetrieb nicht fortgesetzt werden konnte. Nicht einmal der Abbruch des Schleppbetriebs war möglich, da ein ausgezogenes Seil ohne laufenden Motor nicht mehr aufgerollt werden konnte. Erst das kurzschließen der Zündung brachte eine Verbesserung der misslichen Lage. Glücklicherweise konnte schließlich innerhalb weniger Stunden ein originales Ersatzteil besorgt werden und am nächsten Morgen der Schleppbetrieb wie gewohnt fortgesetzt werden.
Zum Abschluss der zwei Wochen zeigte sich das Wetter nochmal von seiner besten Seite und ermöglichte zahlreiche Schlepps, sodass die Albatrosse noch einmal richtig fliegen konnten. Nachdem das Equipment wieder eingepackt war, traten die Piloten vor dem Wochenende die Heimreise an – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Danke an alle Helfer und die Fliegerfreunde vom LSV
Die Vorfreude auf das Jahr 2026 ist bereits groß! Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer sowie an den LSV Seligenstadt-Zellhausen für die großartige Unterstützung.